Um 6:XX Uhr sind wir dann aufgestanden, haben mit ein paar Bier den Morgen begrüßt und sind dann zum Bahnhof hoch. Dann gings auch direkt auf die Wiesn wo wir dann noch ca. eine Stunde vor dem Zelt warten mussten, bis dieses geöffnet wurde. In der zwischenzeit kamen noch ein paar andere hinzu wobei ich paar sogar, vom sehen, kannte. Also noch mehr aus Beckum und Umgebung. Um Punkt 8:30 Uhr wurde das Zelt dann geöffnet und wir wurden fast zerdrückt von den Massen die gleichzeitig versuchten ins Zelt zu kommen. Als ich dann endlich drin war, sah ich keinen von den anderen mehr. Ich habe mich dann ein wenig umgeschaut und dann irgendwann hörte ich meinen Namen und schon sah ich einen Kumpel bei zwei leeren Tischen. Also setzten wir uns alle an die Tische und es dauerte auch nicht lange bis wir die ersten Maß bekamen. Mit der Zeit kamen noch einige andere, die ich persönlich, nicht kannte. Einige Zeit später saß ich mit zwei Freunden vorm Zelt auf der Strasse und irgendwie setzten sich dann auch noch zwei, uns unbekannte, Mädels zu uns, die uns dann mit irgendwas zuquatschten. Sie hatten jedenfalls eine Freundein oder so, die aus Hamm kommt und das ist ja nicht grade weit weg von Beckum. Wieder ein wenig später war es dann auch schon dunkel und ich war allein. Keiner der anderen war mehr aufzufinden. Also nahm ich das Handy und rief einen Kumpel an. Der sagte mir die seien schon am Bahnhof. Also bin ich zum Bahnhof und wartete da auf die nächste Bahn. Kurz bevor meine Bahn kam bekam ich einen Anruf und mir wurde gesagt, ich solle doch zum Ostbahnhof kommen. Dies fand ich zwar aufgrund meiner starken Kopfschmerzen nicht so toll, aber ich fuhr hin. Dort traf ich dann zwei Kumpels, wir setzten uns in den Mc Donalds und fuhren ne halbe Stunde später dann auch wieder zur Jugendherberge. Dort find dann erst richtig der Spaß an. Ein Kumpel kam allein zur Jugendherberge und meinte, dass die anderen weg sein. Einer war in der letzten Bahn eingeschlafen und war somit am anderen Ende von München und keine Bahn fuhr mehr. Zudem war das Mädel aus unserem Zimmer, die bei ihm war, weg aber ihre Handtasche lag noch im Zug. Dummerweise konnten wir sie auch nicht erreichen, da sie ihr Handy in der Handtasche hatte. Als dann ein Kumpel hoch zum Bahnhof lief hörten wir eine Stimme vor unserem Fenster und da war sie dann auf einmal. Sie erzählte nun, dass sie irgendwo bei Starnberg ausgestiegen ist und dann nicht wusste wie sie zur Jugendherberge kommt. Kurz drauf fuhr dann auch der Kumpel, der zuvor zum Bahnhof hoch ist, mit dem Auto zum Hauptbahnhof und holte den ab, der im Zug eingeschlafen war. Als "alle" wieder in der Jugendherberge waren, fehlte noch der Amerikaner. Wir wussten nun nicht wo er ist und sein Handy funktioniert in Deutschland nicht. Also konnten wir nichts anderes machen als warten. Irgendwann, ich schätze gegen 8 Uhr, klopfte es an der Tür und er war dann auch endlich da.
Um kurz vor 20 Uhr kam mein Zug Richtung München in Köln am Hauptbahnhof an. Da ich mich zuvor nicht informiert habe, wo am Ende mein Wagon steht, durfte ich erstmal nen ganzes Stück mit Gepäck laufen, da der Zug aus zwei aneinander gekuppelten ICE´s bestand. Auf dem Weg nach München habe ich zwischenzeitig mit den anderen, die mit Auto unterwegs waren telefoniert wie wir das am besten machen, wie ich zur Jugendherberge komme. Kurz vor München haben wir uns darauf geeinigt, dass ich in München Pasing aussteige und von dort mit der S6 weiter nach Possenhofen fahre. Dort angekommen wurde ich von den anderen vom Bahnhof abgeholt. Bevor wir in die Jugendherberge kamen dachte ich mir, dass wir nun noch ein wenig was trinken, ein wenig quatschen etc. aber dem war nicht so. Das Licht war schon aus und alle lagen schon im Bett, denn es war schon 1:30 Uhr und wir wollten um 8 Uhr schon auf der Wiesn sein. Ich machte mich nun also fertig und legte mich ins Bett und hörte eine weibliche Stimme. Ich wusste aber nichts von irgend einer weiblichen Person. Scheinbar hatte sich da noch kurzfristig was ergeben, sodass eine Freundin mit einem Freund aus Amerika noch da waren. Okay, das sie mir einem Amerikaner da war habe ich auch erst am nächsten Morgen mitbekommen.