Nach etwa 2 1/2 Stunden schlaf mussten wir dann auch schon wieder aufstehen, da wir um 10 Uhr unsere Zimmer verlassen mussten. Natürlich waren wir pünktlich raus, bezahlten unsere Zimmer und fuhren dann gegen 9:30 Uhr von der Jugendherberge in Richtung München Pasing, da ich wieder mit dem Zug nach Köln zurück fuhr. Im Zug hatte ich dann das Glück einen Platz genau bei einer Familie zu haben, welche 3 kleine Kinder (1-6 Jahre) hatte, die sich die ganze Zeit stritten, rumzickten und rumheulten. Dabei kann man nicht wirklich gut lesen. Um 16:04 Uhr pünktlich kam mein Zug dann in Köln Hauptbahnhof an und ich schaffte es sogar direkt noch zu einer Verbindungsbahn nach Hürth, sodass ich um 16:45 Uhr zuhause war.
Am Montag ging es dann in die Münchener Innenstadt. Dort gingen wir dann auf und ab, gingen in Geschäfte rein und raus, gingen die ganze Innenstadt auf und ab und gingen am Ende auch mal in den Hugendubel. Da habe ich mir dann das Buch "Suchmaschinen entwickeln mit Apache Lucene" gekauft. Einer der zwei Freunde, mit denen ich da war, kaufte sich ein Buch über sein Motorad, welches er sich vor einiger Zeit angeschafft hat und der andere kaufte sich ein Buch mit Rätseln. Danach sind wir dann nochmal runter zum Rathaus, in den Sportscheck und danach sind wir dann in den Englischen Garten und fingen an, mit je einer Maß und einer Mahlzeit, die Rätsel aus dem Buch zu lösen. Okay zumindest versuchten wir es bei den meisten. Es waren Aufgaben dabei, wo man sofort wusste, was die Lösung ist, bei einigen dauerte es bisschen und bei wieder anderen schafften wir es nicht. Zum Glück hatte das Buch im hinteren Teil einen Lösungsteil, wo wir uns dann anschauen konnten, wie einfach die Aufgaben doch zu lösen waren und wir es nicht geschafft haben. Um 20 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg zur Jugendherberge wo wir uns dann fertig machten um in ein kleines "Dorf" voller Clubs und Diskotheken zu fahren. Mit so vielen verschiedenen Geschmäckern war es dann nicht wirklich möglich eine Diskothek für alle zu finden. Wir gingen zu fast allen und hörten uns von aussen an, was drin lief. Als wir dann in eine Diskothek rein wollten, meinten die Türsteher zu einigen von uns, dass, wenn wir (paar andere von uns) zu denen gehören würden, wir nicht reinkommen würden. Das war uns dann zu doof und somit haben wir uns wieder auf den Weg zu den anderen Diskotheken gemacht. Dort haben wir uns dann auch getrennt und alle sind in die Diskotheken, in denen deren favorisierte Musik lief. Ich bin dann mit ein paar Freunden in den Harry Klein Club gegangen. Dort machte an diesem Abend Michael Mayer Musik. Die Musik gefiel uns allen super. Nach ca. einer Stunde kam aufmal ein Mädel zu mir an und griff nach mir und kam mir näher, schaute mich an und erschriek, da ich nicht der war, den sie vermutete. Ihr Freund stand genau neben mir und war von der farbgebung seiner Klamotten ähnlich wie ich gekleidet und die Größe passte auch. Ein Kumpel lachte sich total kaputt, da sie ein recht lustiges Gesicht gezogen hatte, als sie sah, dass ich garnicht ihr Freund war. Später (ca. 2 Uhr) kamen dann noch ein paar andere Kumpels zu uns in den Club und feierten noch ein wenig mit. Um 4:30 Uhr ging es dann zur Jugendherberge zurück, wo wir uns dann mit 8 Leuten in 6 Betten quetschen mussten.
Eher ein lauer Tag. Alle waren kaputt, es hatten keine Geschäfte auf und wir waren auch noch alle gut bedient vom Bier des Vortages. Wir haben uns dann gegen Nachmittag mit den anderen Mädels, die auch in München waren, getroffen und sind in ein kleines Cafe nahe des Rathauses in der Innenstadt. Dort haben wir dann den Tag ausklingen lassen.
Um 6:XX Uhr sind wir dann aufgestanden, haben mit ein paar Bier den Morgen begrüßt und sind dann zum Bahnhof hoch. Dann gings auch direkt auf die Wiesn wo wir dann noch ca. eine Stunde vor dem Zelt warten mussten, bis dieses geöffnet wurde. In der zwischenzeit kamen noch ein paar andere hinzu wobei ich paar sogar, vom sehen, kannte. Also noch mehr aus Beckum und Umgebung. Um Punkt 8:30 Uhr wurde das Zelt dann geöffnet und wir wurden fast zerdrückt von den Massen die gleichzeitig versuchten ins Zelt zu kommen. Als ich dann endlich drin war, sah ich keinen von den anderen mehr. Ich habe mich dann ein wenig umgeschaut und dann irgendwann hörte ich meinen Namen und schon sah ich einen Kumpel bei zwei leeren Tischen. Also setzten wir uns alle an die Tische und es dauerte auch nicht lange bis wir die ersten Maß bekamen. Mit der Zeit kamen noch einige andere, die ich persönlich, nicht kannte. Einige Zeit später saß ich mit zwei Freunden vorm Zelt auf der Strasse und irgendwie setzten sich dann auch noch zwei, uns unbekannte, Mädels zu uns, die uns dann mit irgendwas zuquatschten. Sie hatten jedenfalls eine Freundein oder so, die aus Hamm kommt und das ist ja nicht grade weit weg von Beckum. Wieder ein wenig später war es dann auch schon dunkel und ich war allein. Keiner der anderen war mehr aufzufinden. Also nahm ich das Handy und rief einen Kumpel an. Der sagte mir die seien schon am Bahnhof. Also bin ich zum Bahnhof und wartete da auf die nächste Bahn. Kurz bevor meine Bahn kam bekam ich einen Anruf und mir wurde gesagt, ich solle doch zum Ostbahnhof kommen. Dies fand ich zwar aufgrund meiner starken Kopfschmerzen nicht so toll, aber ich fuhr hin. Dort traf ich dann zwei Kumpels, wir setzten uns in den Mc Donalds und fuhren ne halbe Stunde später dann auch wieder zur Jugendherberge. Dort find dann erst richtig der Spaß an. Ein Kumpel kam allein zur Jugendherberge und meinte, dass die anderen weg sein. Einer war in der letzten Bahn eingeschlafen und war somit am anderen Ende von München und keine Bahn fuhr mehr. Zudem war das Mädel aus unserem Zimmer, die bei ihm war, weg aber ihre Handtasche lag noch im Zug. Dummerweise konnten wir sie auch nicht erreichen, da sie ihr Handy in der Handtasche hatte. Als dann ein Kumpel hoch zum Bahnhof lief hörten wir eine Stimme vor unserem Fenster und da war sie dann auf einmal. Sie erzählte nun, dass sie irgendwo bei Starnberg ausgestiegen ist und dann nicht wusste wie sie zur Jugendherberge kommt. Kurz drauf fuhr dann auch der Kumpel, der zuvor zum Bahnhof hoch ist, mit dem Auto zum Hauptbahnhof und holte den ab, der im Zug eingeschlafen war. Als "alle" wieder in der Jugendherberge waren, fehlte noch der Amerikaner. Wir wussten nun nicht wo er ist und sein Handy funktioniert in Deutschland nicht. Also konnten wir nichts anderes machen als warten. Irgendwann, ich schätze gegen 8 Uhr, klopfte es an der Tür und er war dann auch endlich da.
Um kurz vor 20 Uhr kam mein Zug Richtung München in Köln am Hauptbahnhof an. Da ich mich zuvor nicht informiert habe, wo am Ende mein Wagon steht, durfte ich erstmal nen ganzes Stück mit Gepäck laufen, da der Zug aus zwei aneinander gekuppelten ICE´s bestand. Auf dem Weg nach München habe ich zwischenzeitig mit den anderen, die mit Auto unterwegs waren telefoniert wie wir das am besten machen, wie ich zur Jugendherberge komme. Kurz vor München haben wir uns darauf geeinigt, dass ich in München Pasing aussteige und von dort mit der S6 weiter nach Possenhofen fahre. Dort angekommen wurde ich von den anderen vom Bahnhof abgeholt. Bevor wir in die Jugendherberge kamen dachte ich mir, dass wir nun noch ein wenig was trinken, ein wenig quatschen etc. aber dem war nicht so. Das Licht war schon aus und alle lagen schon im Bett, denn es war schon 1:30 Uhr und wir wollten um 8 Uhr schon auf der Wiesn sein. Ich machte mich nun also fertig und legte mich ins Bett und hörte eine weibliche Stimme. Ich wusste aber nichts von irgend einer weiblichen Person. Scheinbar hatte sich da noch kurzfristig was ergeben, sodass eine Freundin mit einem Freund aus Amerika noch da waren. Okay, das sie mir einem Amerikaner da war habe ich auch erst am nächsten Morgen mitbekommen.